Kieferoperation - Kieferaufbau

Moderne Kiefer-Chirurgie (Kieferoperation)

Wenn Zähne verloren gehen, baut der Körper den nicht mehr belasteten Kieferknochenanteil ab. Doch für eine erfolgreiche Implantation muss ausreichend Kieferknochenvolumen vorhanden sein. Dann wird eine Kieferoperation zum Kieferaufbau notwendig.

Auch den Patienten, die nach langer Zahnlosigkeit Kieferknochen verloren haben, können wir helfen! Eine Kieferoperation kann das Kieferknochendefizit durch diesen zusätzlichen Eingriff, bei dem entnommener Eigenknochen transplantiert wird, ausgleichen. Dieser Eigenknochen bildet nach der Einheilung eine stabile Grundlage für die vorgesehenen Implantate.

Sehr schmale, flache und atrophierte Kieferkämme und Kieferbereiche können durch entnommenen Eigenkochen aufgebaut werden. Der gewonnene Eigenknochen wird mit speziellen Titanschrauben fixiert und nach drei bis vier Monaten eingeheilt sein.

Ein Knochendefizit in der Kieferhöhle kann direkt über ein Kieferhöhlenfenster mit Unterfütterung der Schleimhaut und einem Gemisch von Eigenknochen mit Knochenersatzmaterial aufgefüllt werden.

Bei einem ausgedehnten Kieferknochendefizit erfolgt der Knochenaufbau durch kleine Knochenblöcke, die vom Unterkiefer-, dem Kinn- oder dem Weisheitszahnbereich entnommen und direkt transplantiert werden. Bei größerer Knochenentnahme erfolgt diese in einem zusätzlichen simultanen Eingriff aus der Beckenkammschaufel.